Rehabilitation in Davos (HGK)

Selbsthilfegruppen besuchen die Hochgebirgsklinik Davos Drucken E-Mail

Sehr verehrte Patientin,

sehr geehrter Patient,

zufriedene Gäste und Patienten sind unser Ziel und deshalb freuen wir uns, dass die Allergie-, Neurodermitis- und Asthmahilfe Thüringen e. V., die uns im Oktober besucht hat, 2011 wiederkommen will. Eine Woche lang informierte sich die Gruppe über uns und unser Angebot, lernte neues über den Umgang mit ihren Erkrankungen und erkundete unsere schöne Bergregion. Als weitere Gäste durften wir die Selbsthilfegruppe Asthma und Allergie aus Kronberg begrüßen. Auf dem Programm stand hier unter anderem eine Fragestunde zum Thema „Wie komme ich in die Hochgebirgsklinik?". Fakt ist, auch als deutscher Patient haben Sie Anspruch auf eine Rehabilitationsmaßnahme (genauso wie auf einen Krankenhausaufenhalt)an der deutschen Hochgebirgsklinik Davos. Zu diesem Schluss kam auch das Sozialgericht Speyer in seinem Urteil vom 12. Februar dieses Jahres und urteilte zugunsten eines Patienten, dem die Krankenkasse nicht die volle Leistung erstatten wollte. Wie wichtig Rehabilitationsmaßnahmen sind, erläuterte Dr. Rüdiger Nübling von der GfQG auf einer Veranstaltung in Davos. Er spricht Reha und Vorsorge eine zentrale Rolle im Gesundheitswesen zu und plädiert für deutlich mehr Ausgaben für diese medizinischen Leistungen. Diese und weitere Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der "Hochgebirgsklinik aktuell". Ich wünsche Ihnen eine interessante und unterhaltsame Lektüre.

Mit den besten Grüßen aus Davos



Michael Ohnmacht


NEU:
Angebot der Hochgebirgsklinik Davos
"Mit der Selbsthilfegruppe nach Davos"
Thema: Betroffene, Angehörige und Experten im Dialog
Weitere Angebote unter "Download"

Das Klima in Davos ist ideal für Allergiker und Patienten mit Atemwegserkrankungen. Die allergen- und schadstoffarme Luft lässt Patienten wieder tief durchatmen. Im Oktober überzeugten sich zwei Selbsthilfegruppen von den positiven Effekten unseres Klimas und den Angeboten der Hochgebirgsklinik Davos. Vom 9. bis zum 16.10. besuchte uns die Allergie-, Neurodermitis und Asthmahilfe Thüringen (ANAT) e. V. Viel Bewegung im Freien und Informationsveranstaltungen standen auf dem Programm unserer Gäste aus Thüringen. Das herrliche Wetter nutzte die Gruppe zum Wandern. Die erste Tour führte von der Schatzalp zur Strelaalp. Im Laufe der Woche wanderten die Teilnehmer u. a. zum Jakobshorn und vom Rinerhorn ins Tal nach Glaris. Von Glaris aus ging es mit der Rhätischen Eisenbahn zurück in Richtung Hochgebirgsklinik Davos.

Weitere Ausflugsziele waren das Sertig Tal, das Weissfluhjoch und das Bergdorf Monstein, wo sich die Herrschaften mit Heidelbeerkuchen stärkten. In der Hochgebirgsklinik Davos informierte unser Klinikpersonal die Gruppe zu Themen wie Ernährungsberatung, Entspannungstherapie, Angst und Depression, Sport und Bewegung, Rückenschule und Atemschule. So lernten die Teilnehmer u. a. die Anwendung eines Pulverinhalators. Besonders der praktische Teil des Seminars kam gut an. Die Abende verbrachte die Gruppe gemeinsam und amüsierte sich z. B. beim Line-Dance und beim Singen. „Auf jeden Fall hatten alle viel Spaß. Wir nehmen einen großen Sack voll Informationen mit nach Hause.“ Vom 21. bis zum 24.10. besuchte uns dann die Selbsthilfegruppe Asthma und Allergie Kronberg, die jeden Herbst eine Fahrt unternimmt, um verschiedene klimatische Bedingungen zu testen.
Nach Nord- und Ostsee sowie dem Allgäu hieß das diesjährige Ziel Davos in 1.600 Metern Höhe. Auf dem Terminplan der Selbsthilfegruppe Asthma und Allergie Kronberg standen zahlreiche Veranstaltungen rund um das Themengebiet Asthma und Allergie. Die Gruppe informierte sich u. a. über Asthmamanagement im Alltag, Sport und Bewegung sowie Atemschulung. So erläuterte unser Physiotherapeut Ivo Schuling etwa die Anatomie und Physiologie der Lunge und übte mit unseren Gästen aus Kronberg Atemtechniken und Atem erleichternde Stellungen. Auch außerhalb der Klinik erlebte die Gruppe ein interessantes Programm. Beim Nordic-Walking und Wandern genossen die Teilnehmer unsere reine Davoser Luft. Im 1.800 Meter hohen Monstein besuchten die Teilnehmer Europas höchst gelegene Brauerei und stellten fest, dass auch bei uns in der Schweiz ein gutes Bier gebraut wird. Auch der Monsteiner Heidelbeerkuchen schmeck-te unseren Gästen aus Kronberg so gut, dass sie Monstein während ihres Aufenthaltes bei uns gleich zweimal besuchten. Neben dem Bier und dem Heidelbeerkuchen genoss die Gruppe ein echtes Schweizer Fondue und verbrachte einen unterhaltsamen schweizerischer Abend in Davos: „In Erinnerung bleibt ein Wochenende voll interessanter Einblicke und Erkenntnisse über die Krankheit, gehalten von Referenten mit hoher Fachkompetenz, und der freundliche und menschliche Geist des Hauses.“ (Quelle Hochgebirgsklinik aktuell 2 2010)
Aktualisiert ( Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 12:22 Uhr )
 
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